Sonntag, 30. Dezember 2012

Neus Filmchen

Hier ist noch das versprochene Filmchen von unserem Herbst-Trip in die naheliegenden Vogesen!!! Ich sag´ Euch, dass war so richtig geil!!!
Hecht satt...................


 (:  Tight Lines  :)


Sonntag, 23. Dezember 2012























Donnerstag, 6. Dezember 2012

Saison Ende :(

Die wohl letzten Bass der Saison habe ich dieses Mal nicht mit teuren JDM-Takle gefangen, sondern mit der Hand.
Die meisten von den Stammlesern werden diesen See von dem ein oder anderen Bericht kennen.
Dieses mal habe ich den Bass-See, mitten in den Vogesen, auf eine andere Weise kennen gelernt.
Nicolas, der Besitzer des Sees, wollte dieses Jahr einmal seinen Fischbestand prüfen und eventuell korrigieren. Dafür hat er den See über den Mönch abgelassen und einige freiwillige Helfer organisiert ......so auch mich :)


Zum Schrecken mussten wir auch bald feststellen, dass sich der Hecht doch schon sehr breit gemacht hatte. Einige Exemplare maßen über einen Meter!!!
Neben einem gigantischen aufkommen von Futterfischen haben wir auch kapitale Brassen und Karpfen aus dem Schlamm gewühlt.....
Ja, mit den Schwarzbarschen sieht´s allerdings anders aus...... Ein Trauerspiel! Nicht einmal 30 Fische!!! Zwar waren alle samt groß, aber echt nicht viele......



Wie es weitergeht weiß momentan niemand. Der letzte Winter hat da echt reingehauen. Wir hoffen alle, dass Nicolas mit seinem geliebten Schatz weiter macht und seinen Bestand wieder auf Vordermann bringt. Ich bin dabei!!!!






Freitag, 23. November 2012

inch - cm


Beim Durchstöbern von vernetzten Blogs habe ich letztens bemerkt, dass mir ein kleines, aber nicht unwichtiges Detail fehlt! Und zwar eine Umrechnungstabelle von inch zu cm. Da so gut wie alle Köder die wir fischen, aus den Staaten oder Japan kommen, sollte man sich mit dem Thema etwas auseinander setzen. Bei mir ist das wohl schon so in Fleisch und Blut übergegangen, so dass ich mir keine Gedanken mehr darum gemacht habe.

 1 inch (also englische Zoll) entspricht 2,54 cm.
1″
2,54cm
1,5″
3,81cm
2″
5,08cm
2,5″
6,35cm
3″
7,62cm
3,5″
8,89cm
4″
10,16cm
4,5″
11,43cm
5″
12,7cm
6″
15,24cm
7″
17,78cm
8″
20,32cm


Sonntag, 21. Oktober 2012

Feu d' Automne

Die Stimmung ändert sich, die Tage werden kürzer und unsere alljährliche Angelwoche (die wegen familiärer Verpflichtungen auf drei Tage geschrumpft ist) stand wieder an. Dieses Mal sollte es in erster Linie um die Befriedigung des doch fast schon angel-abstinenten Hechtroboters gehen!!! Also Hechte Hechte Hechte....
Unser Ziel war der ca. 4 Ha. große, hechtlastige See, welchen ich auf meiner diesjährigen Schwarzbarschsuche entdeckt habe!!! Allerdings auch nicht ganz uneigennützig, denn ich habe bei der Ersterkundung supergroße, raubende Barsche gesehen.........  lechzt  :)





Der Tag des Hechtroboters:
Der erste Tag lief echt super, denn unser Roboter kurbelte einen Großhecht nach dem anderen aus dem Wasser. Allerdings musste auch dieses Mal wieder der Schlüssel zum Erfolg erst gefunden werden................


                                                                     86cm, 4,5kg

Aber auch ich wurde mit meiner konsequenten Dropshoterei belohnt. Nach einigen kleinen Barschen gab es das ersehnte "Bang" auf mein Ultralight-Rütchen. Ein super Zander.............. Wie Geil!!!! Und bis dahin habe ich auch echt erfolgreich am Esox vorbei geangelt...........!!!


Und beim Hechtroboter eben Hecht auf Hecht!!! Und die Biester werden auch noch immer größer........


                                                                     91 cm, 4,2kg



Der Köder des Erfolges!! Nicht fein aber sein und sehr effektiv: Mal wieder der gute alte Mepps No.5 in Weiß. Ein echter "Mille Etang Killer"........Ein echtes Must-have!!!

                                                                       96cm, 5kg



Die Dropshot-Angelei dagegen brachte dann nur kleine Hechte und die Barsche wurden auch immer rarer........






Tag der kleinen Finessen:
Der zweite Tag dagegen verlief schon ganz anders. Aus nicht ersichtlichen Gründen blieben die Großen ganz aus. Aber die ein oder anderen Barsche und Hecht-Fritten konnten sich mit kleinsten Crankbaits und UL-Dropshot überlisten lassen.......







Dickes Ende:
Der letzte Tag verlief leider noch Zäher. Jeder noch so mikroskopisch kleine Predator war dann doch ein Erfolg... Also schaute ich noch einmal am naheliegenden Schwarzbarschsee vorbei, um zu schauen, was meine "Fat Ladies" machen. Ich mach´s kurz: Fehlbiss auf Fehlbiss. Bis auf dieses entenschnäbelige Ding, welches auch auf mein Dropshot-Rütchen einstieg........ Echt funny.




(:  Tight Lines  :)


Montag, 8. Oktober 2012

CATCH & RELEASE

Hier möchte ich mal einige Fakten zum Catch and Release vortragen!!! Den Umgang mit Fischen, welche abgeschlagen, sowie auch released werden, finde ich oft zweifelhaft und nicht tiergerecht bzw. gewässergerecht!!!!

Jeder Angler ist auch ein Releaser!
Gesetzliche Schonzeiten und Mindestemasse zwingen uns zum Zurücksetzen von mindermassigen oder geschonten Fischen. Darüber hinaus kann es für ein ökologisches Gewässersystem sehr wichtig sein, eine nicht geschonte jedoch rar vorhandene Spezies nach dem Fang zurückzusetzen. Auch das Releasen von kapitalen Fischen, die bekanntlich die besten Laichproduzenten mit entsprechendem Genpotenzial sind, ist äußerst wichtig. Sie sollten zum Erhalt der Fischbestände, nur begrenzt oder gar nicht entnommen und stattdessen zurückgesetzt werden.Wir sind der Meinung, dass ein pflichtbewusster und moderner Angler selbst über das Schicksal des gefangenen Fisches entscheiden sollte.................
An dieser Stellen möchten wir untermauern, dass die Initiative Catch - Release nicht für das strikte Zurücksetzen aller Fische steht sondern für:
- eine sinnvolle/selektive Entnahme
- einen pflichtbewussten und respektvollen Umgang mit gefangenen Fischen
- sinnvolle Schonmaße und angepasste Schonzeiten
- sowie alle Maßnahmen, die einer Verbesserung unserer Fischwelt dienlich sind
Auszug aus einer geilen Webseite, welche sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzt!!!!
Unbedingt anschauen!!!  www.catch-release.de/


Müssen zurück gesetzte Fische sterben? Und wenn ja, wie viele???
Diese Frage beschäftigt mich schon immer und dieser Sache bin ich auf den Grund gegangen. Echt erstaunliche Fakten habe ich in einer Langzeitstudie der Berliner Humboldt-Universität des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei gefunden.

Selbstverständlich reagieren einzelne Arten unterschiedlich. Erstaunlicher Weise stellte sich heraus,  dass die Barschartigen (Perciden), vor allen die Zander, die größte Sterberate bei der Studie hatten. Die durchschnittliche Mortabilität der Barschartigen lag bei 25%. Wohlgemerkt, bei den Salmoniden lag sie erstaunlicher Weise bei nur 15,5%!!! Wer hätte das gedacht? Bei den Hechten den (Esociden) waren es nicht einmal 10%!!! Zu erwarten war die extrem geringe Sterberate bei den Karpfenartigen.
Die hohe Todesrate bei den Barschen lässt sich unter anderem auf eine geringe Anzahl selbiger an der Studie und auf sehr hohe Wassertemperaturen zurückführen!!! Trotzdem stellen die Barschartigen die empfindlichste Gruppe dar!!!
Des weiteren zeigt die Studie einen deutlichen Anstieg der Todesrate ab einer Wassertemperatur vom 20°C. So erklärt sich z.b. die Hackmortabilität bei Regenbogenforellen von 0,0% auf 8,0% bei einem Anstieg der Wassertemperatur von 8°C auf 16°C.

Bei Verwendung von Kunstködern, selbst mit mehreren Drillingen, lag die Todesrate bei 12%. Bei Naturködern dann doch bei 24%. Wobei diese Studie ausschließlich bei Hechten durchgeführt worden ist!!!
Die Hackmortabilität bei Verwendung Haken mit Wiederhaken lag bei allen Arten bei 13%. Bei Verwendung von Schonhaken dann aber nur noch bei gerade 5%!!!! Das gibt zu denken!!! Evtl sollte man ab und zu die Wiederhaken der teuren Japanhaken andrücken???

Über Leben und Tod nach dem Releasen entscheidet Hauptsächlich der Sitz des Hakens. In der Studie ist klar herauszulesen, dass Verletzungen der Kiemen, des Verdauungstraktes und der Augen beinahe immer tödlich verlaufen. Blutungen an anderen Stellen sind wiederum fast immer verheilt. Aber selbst ein vollkommen verschluckter Haken ist nicht zwangsläufig ein Todesurteil!!! Wenn das Vorfach im Maulbereich abgeschnitten wird und auf Operationen verzichtet wird, haben bei 3/4 der getesteten Fischen die körpereigenen Säfte den Haken zersetzt und über das Gewebe ausgeschieden! Das übrigens gilt gerade bei den Forellen!!!

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist und bleibt die Landung des Fisches. Es sollte in jedenFall die Landung mit dem Kescher vermieden werden (bei den Raubfischen zumindest). Eine Handlandung per Kiemendeckelgriff bei Hechten und Zander, sowie der Bass-Grip, die Landung per Griff ins Maul, bei Barschen und Schwarzbarschen erfolgt nahezu ohne Verletzungen. Netze hingegen verletzen die Schleimhäute der Tiere enorm........... Das man Fische stets mit nassen Händen anfässt, muss hier ja nicht betont werden! Oder?  ;)

Der Bass-Grip - Die schonenste Landung von Bass, Barschen, Welsen u.s.w.

Der Kiemendeckel-Griff funktioniert bei so einigen Fischen!!! Allerdings wird es bei den Friedfischen schwierig, aber nicht unmöglich!!!!
Der Lip-Griper - Eine Alternative. Man muss allerdings bei größeren Fischen dann unterstützend den Bauch halten.



Gerade aber die Wassertiefe spielt bei unseren geliebten Barschen ein enorm wichtige Rolle. Je größer die Tiefe, aus der Fische hochgekurbelt werden, desto großer ist die Verlustquote. Aufgrund des Körperbaus der Barsche und Zander ist es ihnen nicht möglich eine plötzliche Druckveränderung der Schwimmblase zu regulieren. Also müssen Tiere, welche in größerer Tiefe gefangen werden, extrem langsam nach Oben geholt werden. Wohlgemerkt bereits ab einer Wassertiefe von nur 3,5m wurde bei allen Barschartigen eine erhöhte Sterblichkeit nachgewiesen!!!!!

Man sollte sich immer vor Augen führen, dass es nur dann Sinn macht, einen Fisch zurück zu setzten, wenn er eine reelle Überlebenschance hat. Im jeden Fall bedeutet aber jeder überlebender zurückgesetzter Fisch auch eine bessere Population dieser Art und somit auch bessere Fänge selbiger!!!!

Für alle Interessierten die gibt es den kostenlosen Download der Studie. Ist aber echt harter Stoff......... www.adaptfish.rem.sfu.ca
Rechtliche Lage:
Da wir oft im europäischen Ausland angeln, gibt es keine Schwierigkeiten damit. Im Gegenteil, es wird dort sogar von den Staatsorganen propagiert und wegen der Nachhaltigkeit empfohlen..........
Bei uns Deutschen ist es leider, wie bei anderen Gesetzgebungen, noch Steinzeit und noch weit weg von der modernen Gegenwart.
Fälschlicher weise wird oft behauptet, dass in Deutschland das Fangen und Zurücksetzen von Fischen generell nicht im Einklang mit dem Tierschutzgesetz stünde. Es gibt aber je nach Bundesland verschiedene Tendenzen der Urteilssprechung. Es ist absolut denkbar, dass auch mit der aktuellen Gesetzeslage ein Zurücksetzen von Fischen straffrei sein kann, wenn der Angler damit besonders ökologische Ziele verfolgt, z.B. eben einen schlechten Zanderbestand damit zu schonen....................
Jeder sollte sich im Klaren sein, dass er für sein Handeln selbst verantwortlich ist und dafür gerade stehen muss!!!!
Außerdem sei noch einmal betont, dass ich nicht ein prinzipielles Zurücksetzen propagieren möchte, sondern viel mehr, dass sich der Angler mehr selbst in die Verantwortung nehmen und sich stärker mit der Thematik auseinandersetzt!!!!




 

 

Donnerstag, 20. September 2012

PROJECT BORDER BASS 2012 der Film

Endlich ist es soweit. Nach einigem Ärger mit meinem Laptop und dem Betriebssystem habe ich den Film über das letzte Schwarzbarschfischen fertig..................
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(:  Tight Lines  :)


Freitag, 31. August 2012

Project BORDER-BASS 2012

Die wenige Zeit, die ich dieses Jahr für`s Angeln freischaufeln konnte, investierte ich hauptsächlich wieder in die Suche nach Schwarzbarschen im deutsch-französischen Grenzgebiet.



Mit den Erfahrungen der letzten Saisson und weiteren Spuren aus der Gerüchteküche, konnte ich zwei Seen, nicht einmal 100 km hinter der französischen Grenze, ausmachen. Ein kleinere See, welcher eine hervorragende Eigenproduktion mit Einzelfischen bis über 3 kg haben soll und ein 4 ha großer See, in welchem vereinzelt kleinere Bass gefangen werden sollten. Dieser Bestand wird durch einen kleinen, aber regelmäßigen Besatz am Leben gehalten. Ich will noch einmal betonen, dass die Angelei auf Schwarzbarsche in den Vogesen nichts mit der selbigen Angelei in Italien gemein hat. Denn jeder, ach so kleine Fisch, ist ein Jackpot und war den Aufwand wert!!!



Kurzerhand nutzen wir den 33sten Geburtstag von "Guddi Goldfisch" um ein Basswochenende in den Vogesen zu verbringen..... :) :) :)


Die Angelei erwies sich als äußerst schwierig, denn die hohen Temperaturen der letzten Wochen und der dann folgende, plötzliche Temperatursturz hat den Fischen ordentlich den Appetit verdorben. Der 3,8 inch ´I-Shad´ aus dem Hause Jackall am 30-50 cm kurzen Dropshot brachte Fisch! Aber selbst nur 3gr. schwere Dropshotbleie wurden meist von den Fischen erkannt und verschmäht. Also fischte ich meist mit 1,8gr leichten. Wir mussten die Montagen exakt und leise an den Schilf- und Rohrkolbengürtel platzieren und in absoluter Slowmotion-Geschwindigkeit präsentieren.


Schade eigentlich, da die Covers ein wenig an die Everlades erinnerten, also an Powerfishing mit Punching-Rig´s ect.................... Hätte echt Fun gemacht!!!! Aber die Biester wollten nicht einmal einen Wacky-Senco oder ein Ultra-Light Texas..........



Ein alter Bekannter der Mille Etang: Eine Wimperntierchenkolonie......... immer wieder spacey!!!



Der zweite See: Ein echtes Hecht-Eldorado!!! Also nichts für Barsch-Fraggles, denn ohne Stahl geht dort nichts!!!




Hier ein Paar Bilder vom kleineren See............ 






Was soll ich sagen... Wir haben Gefangen................. 

 Schaut Euch die Tage das Movie zum Trip an und habt Spaß dabei!!! 

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